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Als letztes Thema möcht ich noch kurz die verschiedenen Drucktechniken erwähnen. Wollte man bei diesem Thema ins Detail gehen, würde es den Rahmen dieser Homepage sprengen.
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Die heutigen Karten werden im 4-Farben-Offsetdruck hergestellt. Das ermöglicht einen schnellen, farbgetreuen Druck mit hohen Auflagezahlen. |
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Eine schon früh angewandte Technik war der Lichtdruck. Dieses schon 1868 entwickelte Verfahren ergab sehr scharfe Bilder. Zum Teil wurden sie
noch mittels Schablonen und 2 bis 3 Farben nachkoloriert. |
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Die selbe Aufnahme wurde über zwei- bis drei Jahrzehnte immer wieder verwendet und nach dem jeweiligen Trend neu gedruckt. |
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Weitere Techniken waren die Heligravüre und die Autotype. Vielfach wurden verschiedene Techniken in der selben Karte verwendet.
Ein Beispiel dafür sind Passepartoutkarten, bei denen auch der Prägedruck angewendet wurde.
Einige Verlage haben ihre Drucktechniken nie bekannt gegeben und haben so, vorallem kleinere Druckereien, das Geheimniss ihrer Druckkunst mit ins Grab genommen. |
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Eine Drucktechnik habe ich noch nicht erwähnt. Das sind die bei den Sammlern so begehrten Lithographien.
Bei den Lithographien (in der Umgangssprache Lithos genannt) wurde für jede Farbe der jeweilige Bildteil auf einen Stein geätzt. Für eine Karte waren somit bis zu 16 Steine notwendig, um einen mehrfarbigen Druck zu erhalten.
Dieses Verfahren war bis um 1903 das am häufigsten angewandte.
In Stühlingen war ein bekannter Lithograph: Die Firma E.Würth, mit der damals auch die hiesige Druckerei Stamm eng zusammenarbeitete.
Mit einem Lithostein konnten nur eine begrenzte Anzahl Drucke gemacht werden. Dadurch, und wegen der schönheit dieser Karten, sind sie immer seltener zu finden. Chromolithos von kleinen Orten werden an Börsen mit bis zu 450 Franken gehandelt. |
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Nun haben wir genug über die Ansichtskarte gesprochen. Ich hoffe, einen kleinen Einblick über das interessante Hobby vermittelt zu haben. Falls sie Fragen oder Ergänzungen haben, freue ich mich über ihr e-mail. |